Es gibt meiner Meinung nach keinen Grund, die Geist des Menschen seinem Körper in der Bedeutung und in der Wertung voranzustellen. Beide sind ein Bestandteil des Menschen wie des ganzen Seins (geistig bzw. materiell), und somit gleichberechtigt. Beide entstehen und wachsen mit dem Menschen, beide schrumpfen und sterben mit ihm – bzw. gliedern sich in das universelle Sein wieder ein.

In beiden Fällen ist es wichtig, nach der Harmonie mit dem universellen Sein zu trachen – körperlich wie geistig. Jede körperliche und jede geistige Tat ist gut, die sich der Harmonie nähert bzw. in dieser entsteht.

Daher bin ich gegen die Gegenüberstellung: „Was ist wichtiger, Körper oder Geist?“ bzw. „Mehr gesitiges oder mehr körperliches?“. Wichtig ist: „Was und welches Geistiges, was und welches Körperliches.“ bei den Taten des Menschen.

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