Stil und Form der Texte

Januar 13, 2014


1. In den meisten Fällen möchte ich in den Texten dieses Blogs die „Ich“-Form verwenden. Dies soll das Subjektive unterstreichen, und betonen, daß ich mit meinen Gedanken keinen „Allgemeingültigkeits-Anspruch“ erhebe die durch Formulierungen wie „man“, „der Mensch“, „es ist klar, daß“ etc. angedeutet werden könnten. Selbst wenn sich meine Überlegungen und Schlußfolgerungen für alle als gültig erweisen sollten, betone ich hier deren Ursprung – also, daß es zuallererst meine Überlegungen sind – im Guten („ist ja meine Idee!“) wie im Schlechten („das habe ich nur auf mich bezogen“).

2. Gelegentlich werde ich natürlich auch andere Menschen zitieren, wobei ich es dann ausdrücklich erwähne, wie auch – da ich in verschieden Sprachen lese und zuhöre – aus welcher Quelle bzw. wessen Übersetzung der Text entspringt. Ich bitte aber um Verständnis, daß dies nicht in einer wissenschaftlichen Form erfolgen wird, d.h. keine echten vollständigen Fußnoten, bibliographische Nachweise, Seitenangaben.

3. Ich bin kein gelernter Philosoph, daher kann es in meinem Stil und Formulierungen oft vor kommen, daß ich unübliche, oder gar „zu gewöhnliche“ Ausdrücke verwende, bei denen „gelernte“ Philosophen Gänsehaut kriegen. Denn wenn ich einen Ausdruck verwende, so muß er zuallererst mir völlig klar und verständlich sein. Ich hoffe, daß durch die Vermeidung von zu vielen Fachausdrücken das „nicht-philosophische“ Leserpublikum es einfacher haben wird, während „die Philosophen“ es nicht zu sehr stören wird. Dennoch bin ich immer dankbar für Formulierungshinweise – da ich gerne dazulerne (dazu ist dieser Blog auch da), und gerne später bessere Formulierungen auch verwenden werde.

4. Dieser Blog ist eher eine Darstellung von „unfertigen“ Thesen, oder gar Fragen, als deren völlige und nach den Regeln der Logik erfolgte Beweisführung. Ab und zu möchte ich schon klare Beispiele und Folgerungen darstellen, aber nur so weit, daß eine inhaltliche Darstellung und Diskussion möglich wird.

5. In keinem Text hier möchte ich rhetorisch sein. Selbst bei „Dialektik“ habe ich meine Bauchschmerzen. Keine Sophistik. Für mich gilt, daß ich auf keinen Fall den Inhalt mit „Wortspielchen“ nicht nur deformieren, sondern auch „beschmutzen“ möchte.